11.02.2026 | Spielbericht

Niederlage im 1. Halbfinal

Der EHC Meinisberg muss zum Auftakt der Halbfinal-Serie gegen den EHC Zuchwil Regio eine 1:3-Niederlage einstecken. Trotz eines engagierten Starts belohnten sich die Seeländer nicht – und liefen stattdessen in die Effizienz-Falle der Solothurner.

EHC Zuchwil Regio - EHC Meinisberg 3:1 (2:0, 1:0, 0:1)

Niederlage im 1. Halbfinalspiel

Eishockey kann manchmal grausam sein. Wer die Partie verfolgte, sah einen EHC Meinisberg, der spielerisch gut mithielt, aber gegen eiskalte Hausherren anrannte. Zuchwil agierte nach dem Motto „Minimaler Aufwand, maximaler Ertrag“ und sicherte sich so den ersten Sieg in der Best-of-Five-Serie.

Kalte Dusche trotz gutem Start

Dabei fing alles vielversprechend an. Meinisberg startete druckvoll und erspielte sich früh gute Chancen. Doch in der 7. Minute folgte die kalte Dusche: Nachdem die Scheibe nicht konsequent aus der Gefahrenzone geklärt werden konnte, staubte Zuchwil nach einem Abpraller zum 1:0 ab. Dieser Gegentreffer hinterliess Spuren im Spielaufbau der Seeländer. Zuchwil nutzte die Phase der Verunsicherung aus und erhöhte noch vor der ersten Pause auf 2:0.

Strafenflut bremst den Spielfluss

Im Mittelabschnitt blieb das Glück auf Solothurner Seite: Ein eher glücklicher Treffer zum 3:0 sorgte für eine Vorentscheidung. Gemessen am Spielverlauf waren die Meinisberger zu diesem Zeitpunkt deutlich unter Wert geschlagen. Der weitere Verlauf des Drittels war geprägt von zahlreichen Strafen auf beiden Seiten. Da die Partie jedoch keineswegs unfair geführt wurde, litt vor allem der Spielfluss unter den ständigen Unterbrechungen – echtes Playoff-Feuer wollte so kaum aufkommen.

Der späte Funke Hoffnung

Im letzten Drittel mobilisierten die Seeländer noch einmal alle Kräfte. In der 53. Minute keimte Hoffnung auf: Lane Pfosi verkürzte mit einem herrlichen Handgelenkschuss von der blauen Linie ins hohe Eck auf 1:3. In der Schlussphase boten sich den Meinisbergern mehrere Überzahlsituationen, doch der letzte „Zwick“ und die letzte Konsequenz im Abschluss fehlten, um die Partie noch einmal richtig spannend zu machen.

Der Blick nach vorne: Revanche in der Tissot Arena

Diese Niederlage war keineswegs zwingend, da beide Teams spielerisch noch Luft nach oben liessen. Während Zuchwil mit einer enormen Effizienz glänzte, müssen die Meinisberger in den kommenden Duellen mehr Biss und Willensstärke an den Tag legen, um das Blatt zu wenden. Die Chance zur Revanche bietet sich glücklicherweise bereits morgen: In der „Best-of-Five“-Serie steht es aktuell zwar 1:0 für Zuchwil, doch mit dem Heimvorteil im Rücken wollen die Seeländer die Serie ausgleichen. Das nächste Spiel findet bereits morgen Donnerstag um 20.15 Uhr in der Tissot Arena in Biel statt. Die Mannschaft zählt auf lautstarke Unterstützung, um das Feuer neu zu entfachen!

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