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Presseberichte

10.11.2019

Meinisberg grüsst von der Tabellenspitze

EHC Meinisberg – EHC Rheinfelden  5:4 (3:0, 1:4, 1:0)
Tissot Arena, Biel – 111 Zuschauer – SR Diggelmann und Lauper.
Tore: 1. M. Steiner 1:0, 3. Leuenberger (Isch, Rudolph) 2:0, 18. Marti (F. Steiner, Küffer) 3:0, 21. M. Lenz (Spreyermann, Keller) 3:1, 26. Stäubli 3:2, 26. Henner (Keller, Meyer) 3:3, 35. Spreyermann (Müller) 3:4, 37. Marti 4:4, 52. Corbetti (Leuenberger, M. Steiner) 5:4.
Strafen: 2-mal 2 Min. gegen Meinisberg, 3-mal 2 Min. gegen Rheinfelden.
Meinisberg: Rudolph (ab 35. Teuscher-Vögeli); Junker, Schwab; N. Wälti, F. Steiner, J. Wälti; Friedrich, Lüthi; M. Steiner, Altorfer, Christen; Scheurer, Corbetti; Küffer, Wittwer, Leuenberger; Schmutz; Marti, Isch.
Rheinfelden: Gass (ab 21. Schaffner); M. Lenz, Asal; Meyer, Keller, Stäubli; Moren, Henner; Flückiger, Burkhalter, Guantario; G. Lenz, Cerminara; Spreyermann, Müller, Steiner.

Meinisberg grüsst von der Tabellenspitze

mrm. Der EHC Meinisberg gewinnt eine nervenaufreibende Partie gegen den EHC Rheinfelden mit 5:4 und grüsst somit nach fünf Spielrunden von der Tabellenspitze.

Optimaler Auftakt für die Seeländer in der Partie gegen Rheinfelden. Bereits nach 45 Spielsekunden erzielte Michael Steiner das 1:0 für die Einheimischen. Dem nicht genug. Drei Angriffe später, das heisst in der 3. Minute, doppelte Lars Leuenberger nach. Bei beiden Treffern schien jedoch der Gästetorwart nicht über alle Zweifel erhaben. Den Meinisbergern sollte es recht sein, konnten sie doch mit dieser Führung befreit aufspielen. Dies taten sie auch und kreierten im Startdrittel weitere gute Abschlussmöglichkeiten. Eine solche wusste Sandro Marti kurz vor dem Ertönen der ersten Pausensirene gar zum 3:0 auszunutzen.

Man muss kein Hockey-Prophet sein, um zu wissen, was in der ersten Drittelpause in den Katakomben der Tissot Arena vor sich ging. In der Meinisberger Garderobe ertönten mahnende Worte, mit dem Wissen, wonach ein derartiger Vorsprung gefährlich ist und das Spiel noch zwei Drittel andaure. Auf der Rheinfeldner-Seite setzte man mit dem Torhüterwechsel ein Zeichen, welches die Mannschaft aufrütteln soll. Zudem forderte Trainer Eppler sein Team auf, ein schnelles Tor zu erzielen, damit man zurück in die Partie finde. Die Worte des Gäste-Coaches waren kaum verhallt, klingelte es tatsächlich im Kasten der Einheimischen. Genau der geforderte schnelle Treffer gelang den Aargauern also und verhalf ihnen, nun das Spieldiktat an sich zu reissen. Nicht nur das Spieldiktat lag nun bei den Zähringerstädtern, sondern auch das Abschlussglück. Denn bis zur 26. Spielminute glichen sie den Spielstand aus. Als dann die Gastgeber kurz nach Spielmitte die Möglichkeit erhielten, in Überzahl zu agieren, kam es Knüppeldick. Denn nicht die Meinisberger konnten den Puck einnetzen, sondern den Gästen gelang ein Shorthander. Nun reagierte Trainer Junker. Er nahm sein Time-Out und setzte seinerseits mit dem Torhüterwechsel ein Zeichen. Auch diesmal verstanden die Spieler die Ansage des Trainers, denn nun agierten die Seeländer wieder konzentrierter und konnten noch vor der zweiten Drittelpause den Spielstand wieder ausgleichen. Dabei war es Sandro Marti, welcher mit seinem zweiten persönlichen Treffer in diesem Spiel erfolgreich war.

Der Beginn des Schlussabschnitts fand vornehmlich in der Verteidigungszone der Gastgeber statt. Die Fricktaler schnürten ihren Gegner phasenweise regelrecht ein. Doch mit vereinten Kräften gelang es den Seeländern, diese schwierige Phase zu überstehen. Als der Druck der Gäste etwas abklingte, konnten die Hausherren ihrerseits offensive Zeichen setzen. So auch in der 52. Minute, als Vinicio Corbetti ein Herz fasste und von der blauen Linie abzog. Sein Schuss fand den Weg ins Gästetor und liess die Einheimischen doppelt jubeln, war es doch der erste Treffer, welcher dem jungen Verteidiger im Meinisberger-Dress gelang. Nun musste das Team von Coach Yves Junker den Vorsprung über die Zeit retten. Dieses Vorhaben gelang, auch wenn dabei die Nerven der Meinisberger Anhänger zum Teil arg strapaziert wurden.

Am kommenden Samstag, 16. November 2019 reist der EHC Meinisberg zum Spitzenkampf nach Hasle Rüegsau und trifft dort um 19.45 Uhr auf den zweitplatzierten EHC Brandis.

Admin - 10:03:33 @