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Presseberichte

12.01.2020

Meinisberg verliert in der Overtime

EHC Meinisberg – EHC Brandis  2:3 n.V. (1:0, 0:1, 1:1, 0:1)
Tissot Arena, Biel – 88 Zuschauer – SR Smetak und Oberson.
Tore: 20. Leuenberger 1:0, 40. Schär (Joss) 1:1, 48. Christen (F. Steiner) 2:1, 57. Lüthi (Kucer, Widmer) 2:2, 61. Stampfli (Kucer, Schär) 2:3.
Strafen: 7-mal 2 Min. gegen Meinisberg, 5-mal 2 Min. gegen Brandis.
Meinisberg: Teuscher-Vögeli; Junker, Schwab; N. Wälti, F. Steiner, Christen; Friedrich, Lüthi; Leuenberger, Altorfer, Fischer; Marti, Schmutz; J. Wälti, M. Steiner, Isch; Küffer.
Brandis: Ruch; Füllemann, Soltermann; Schär, Stampfli, Burkhardt; Oberli, Widmer; Brechbühl, Ryffel, Kucer; Schär Joss; Ryffel, Lüthi, Derendinger; Mermod.

Meinisberg verliert in der Overtime

mrm. Der EHC Meinisberg verliert eine enttäuschende Partie gegen Brandis mit 2:3 nach Verlängerung.

Die Tabellensituation vor der Partie liess es erahnen. Der Gewinner aus der Partie zwischen Meinisberg und Brandis kann sich eine sehr gute Ausgangslage für das Erreichen des Play-Off-Heimvorteils (Rang 1. – 4.) verschaffen. Grundsätzlich sollte man nun denken, dass aufgrund dieser Tatsache den Zuschauern eine attraktive Partie geboten wurde. Leider verlief das Spielgeschehen dann etwas anders. Schon von Beginn an war wenig Spielfluss zu erkennen. Beide Mannschaften waren in der Defensive nicht über alle Zweifel erhaben. Meinisberg war im Stardrittel die etwas aktivere Mannschaft. Der entsprechende Führungstreffer von Lars Leuenberger kurz vor Ertönen der ersten Pausensirene ging somit in Ordnung.

Was nun folgte war das schlechteste Drittel der Seeländer der gesamten Saison. Kurz zusammengefasst kann man es so betiteln: Brandis war nicht gut, Meinisberg noch schlechter. Kein Spielfluss, kein Kampfgeist und dazu ungewohnt viele absolut unnötige Strafen. Der einzige Spieler der Einheimischen, welcher auf Betriebstemperatur kam, war Torhüter Teuscher-Vögeli. Ihm hatten es die Hausherren zu verdanken, dass nach zwei Drittel der Spielstand noch ausgeglichen 1:1 stand.

Im Schlussdrittel fingen sich die Gastgeber ein wenig. Sie liessen zwischendurch durchblicken, dass mit einfachem und schnörkellosem Passspiel der Gegner ausgeschaltet werden kann. So auch in der 48. Minute, als Fabian Steiner seinen Sturmpartner Mario Christen mustergültig bediente und der zur neuerlichen Führung einschob. Leider folgte dann wieder defensives Halleluja-Hockey. So kam es wie es kommen musste, Brandis fasste sich ein Herz und würgte die Scheibe noch vor Ertönen der Schlusssirene irgendwie in den Kasten der Einheimischen.

Nun musste die Verlängerung den Sieger hervorbringen. Auch hier erstaunte es kaum, dass bereits nach 27 Spielsekunden wiederum ein individueller Aussetzer in der Meinisberger Abwehr dafür sorgte, dass ein nicht über alle Zweifel erhabenes Brandis den zweiten Zähler aus Biel entführte.

Die Leistung des EHC Meinisberg muss sich nun in den restlichen zwei Partien ändern, denn mit Bucheggberg und Zunzgen-Sissach warten noch zwei Gegner aus anderem Format auf das Junker-Team.

Admin - 10:30:29 @